Freitag, 15. März 2013

Marokkanisches Gemüse mit Couscous

Ich mag Süßes im Gemüse. Trockenfrüchte ganz besonders. Heute sind's Rosinen geworden. 
Das Rezept geht ruck-zuck und schmeckt super. Mit vielen Gewürzen bekommt es einen ganz tollen marokkanischen/orientalischen Geschmack. Leider war ich noch nie in Marokko, aber so oder so ähnlich stelle ich mir das Essen dort vor ;)
Lange habe ich keinen Couscous mehr gemacht! Es wird höchste Zeit...



für das Gemüse (für 2-3 Personen):
1 Fenchel
3 El Rosinen
2 El Öl
3 Möhren
1 El Puderzucker
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
100-200ml Wasser
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlener Koriander
1/2 Tl Kreuzkümmel, gemahlen
1 El Tajine Marrakesch
Salz
Chilipulver
etwas schwarzer Sesam
evtl. 100g Natursojajoghurt
evtl. 2 Pide-Brote,getoastet

100g Couscous
300 ml Wasser
1-2 Tl Couscousgewürz

*Fenchel in ca 0,5-1cm dicke Streifen schneiden. In einem kleinen Topf mit etwas Wasser bissfest garen.
*Rosinen in etwas Wasser einweichen.
*Möhren und Paprika in dünne, ca. 5cm lange Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne/Wok erhitzen und Möhren darin ca. 5 min anbraten, mit Puderzucker bestäuben und karamellisieren lassen. Paprika und Wasser zufügen und das Gemüse bissfest köcheln lassen.
*In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um den Couscous. Couscous mit kochendem Wasser übergießen und 10-15 min ziehen lassen. Mit Couscousgewürz abschmecken.
*Fenchel und Rosinen zufügen und köcheln lassen bis alles gar ist.
*Mit den Gewürzen und Salz abschmecken.
*Gemüse mit Couscous servieren und mit schwarzem Sesam bestreuen. Wer mag kann noch etwas Naturjoghurt und das frisch getoastete Pide-Brot dazu reichen.
Fühlt euch wie im Urlaub! ;)

Dienstag, 12. März 2013

Cookies im Subway-Style

Tadaa! Ich habe mal wieder gebacken! Das Wetter wird wieder schlechter und ich will eigentlich nur drinnen im Warmen einen leckeren Tee trinken und etwas backen. Kennt ihr dieses "ins- Nest-kuschel" -Gefühl?
Diesmal waren es Cookies, die wahrhaft nach Subway-Cookies schmecken! Mein Freund meinte sogar, sie wären besser, weil sie nicht so extrem amerikanisch-süß seien. Mir ging's genauso, sie sind schon richtig süß, aber wer auf krasse Zucker-Bomben steht, gibt einfach noch etwas mehr Zucker dazu ;) 
Der Grund für meine Cookie-Backaktion war ein Treffen mit Freundinnen. Wir waren mehr als 12, also wäre es ungünstig gewesen Cupcakes zu machen. Außerdem hätte ich wieder dieses Problem mit der Mitnahme gehabt. Die Idee: Cookies! 
Und da ich etwas backen wollte, das wirklich die meisten mögen (der ein/e mag keinen Zimt, keine Nussbutter, der/die andere generell keine Gewürze in Süßem, usw.), hier eine ganz einfache Version von Amerikanischen Keksen, die wirklich auf der Zunge zergehen. 
Sie sind einfach herzustellen, gehen recht schnell und gut zu transportieren.
Aber nun-rann ans Backvergnügen!



...cause they'll make you happy!

für die Cookies (je nach Größe 20-30 Stück):
280g Mehl
250g Alsan (Margarine)
130g Zucker
100g brauner Zucker
2 Ei-Ersatz
2-3 El Sojamilch
1Tl Natron
1/2 Tl Salz
1 Päckchen Vanillezucker
200g Schoki, grob gehackt
60g Nüsse (bei mir waren's Mandeln), grob gehackt

*Alsan und beide Zuckersorten schaumig schlagen. Ei-Ersatz, Sojamilch, Vanillezucker und Salz zugeben und nochmals aufschlagen, bis sich alles gleichmäßig verteilt hat.
*Etwas Mehl abnehmen und mit den Natron separat vermischen.
*Das restliche Mehl Löffelweise unter die Alsanmischung geben und verrühren. Zuletzt das Natron-Mehl zugeben. Der Teig sollte recht fest aber geschmeidig sein. Wenn nicht, noch etwas Mehl bzw. Sojamilch zugeben, Schoki und Nüsse unterheben.
*Ofen auf 190°C vorheizen. Backblech(e) mit Backpapier auslegen.
*Auf ein Blech passen ca. 8-9 Cookies, sie gehen sehr auseinander!! Pro Cookie ca. 3/4 Esslöffel Teig mit genügend Abstand auf das Backblech setzen.
*Das Backblech (immer nur eins) auf die unterste Schiene im Backofen schieben. Die Backzeit beträgt ca. 7-9 min. Die Cookies sind gut, wenn sie an den Rändern anfangen braun zu werden aber innen noch hell sind. 
*Wenn sie fertig sind die Cookies mit z.B. einem Lasagneheber (direkt nachdem sie aus dem Ofen kommen) vom Backblech nehmen und auf eine flache Platte legen. Achtung, die Kekse sind noch SEHR zerbrechlich. Zur Not noch 1-2 min auf dem Backblech abkühlen lassen.
Viel Spaß beim Knabbern und Krümeln :)

Sonntag, 10. März 2013

Gewinnspiel-Beitrag für Mucveg oder Linsen-Mango Curry

Mein Beitrag für das Gewinnspiel von Mucveg: "Mein allerliebstes Leibgericht aus..." kommt hier:
Es stammt aus dem Juni Heft 2011 des Magazins "Köstlich Vegetarisch". Auch als Veganerin lohnt es sich immer wieder die Zeitschrift zu kaufen! Ich kann sie nur empfehlen. Die Hefte beinhalten tolle Rezepte, neue Ideen, schöne Bilder, praktische Tipps und Tricks und "Wissenswertes rund um die vegetarische Ernährung" von Dr. Markus Keller.

Es war wirklich, wirklich schwer ein Rezept zu finden, von dem ich behaupten kann, dass es mein Lieblingsrezept ist. So etwas habe ich eigentlich gar nicht. Außerdem koche/backe ich selten wirklich nach Rezept. Ich hole mir gerne Inspiration in Kochbüchern, die Gerichte variiere ich dann jedoch je nach meinen Vorlieben und je nach dem, was ich zuhause habe bzw. was weg muss. So geht's bestimmt vielen :)
Ich war jedoch begeistert als ich dieses Rezept gefunden habe. Es ist eine Art Grund-Anleitung für ein leckeres Curry. Ein paar andere Gemüsesorten hinzugefügt, ein paar Gewürze ausgetauscht und schon entsteht ein anderes, leckeres Curry. Wie bereits erwähnt sind Currys meine Leidenschaft. Ich kann sie immer und in tausenden Variationen essen!

Mein (Lieblings)rezept: Linsen-Mango-Curry mit Bamatireis
Für mich ist dieses Curry eine Sommererinnerung. Mango, Kokos, frischer Koriander-mmmh! Das erste Mal -ich weiß es noch genau- habe ich es meiner Mutter zum Geburtstag gekocht.
Draußen, unter blauem Himmel, strahlender Sonne und mit Familie schmeckt's nicht nur göttlich, sondern bleibt auch eine schöne Erinnerung. Ich hoffe, es bleibt euch auch so (wegen des tollen Geschmacks) in Erinnerung ;)
Dieses Curry mit indischer Note geht schnell (ca. 30 min) und man braucht kaum ausgefallene Zutaten. Es ist ein wenig wie Dahl und meiner Meinung nach braucht man mit der Paprika nicht zu sparen. Auch bei den Gewürzen habe ich fast das doppelte genommen.
Das Rezept ist für 4 Personen ausgelegt. wir haben es allerdings auch zu dritt gepackt ;)

Achtung: hat Sucht-Gefahr! ;)

Ihr braucht (für 3-4 Personen):
60g Zwiebeln 
2 Knoblauchzehen
200g rote Paprika (kann meiner Meinung nach noch etwas mehr sein)
1 walnussgroßes Stück Ingwer
200g Basmatireis
Salz
2 El Öl (am besten Kokosöl)
200g rote Linsen 
1/2 Tl gemahlener Koriander
1/2 Tl Kurkuma
1/2 Tl gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Tl Zimt
500ml Gemüsebrühe
200ml Kokosmilch
1 reife Mango (ca. 500g)
1/2 Bund Koriander
50g Kokoschips oder -raspel

*Zwiebeln, Knobi und Ingwer schälen und fein hacken. 
*Paprika in feine Streifen schneiden.
*Basmatireis mit ca. 400ml gesalzenem Wasser zum Kochen bringen, aufkochen lassen, Deckel auflegen und bei ausgeschalteter Herdplatte ca. 15 min ausquellen lassen.
*Inzwischen Öl in einem Topf oder Wok erhitzen. Zwiebeln, Knobi und Ingwer zugeben und bei mittlerer Hitze 1-2 min unter Rühren anschwitzen.
*Paprika, Linsen, Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel und Zimt zugeben. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und ca. 15 min köcheln lassen.
*Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden und ca 1-2 cm groß würfeln. 
*Koriander abbrausen, Trocken schütteln, Blätter abzupfen, einige zum Garnieren beiseite legen, den Rest grob hacken. 
*Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften.
*Mangowürfel (bis auf einige zum Garnieren), Koriander und Hälfte der Kokoschips unter das Curry rühren und mit Salz und den übrigen Gewürzen abschmecken.
*Mit Reis anrichten und mit Mango, Koriander und Kokoschkas garniert servieren.



Es ist ein wenig schwer Essen zu fotografieren wenn es so gut riecht und man es eigentlich sofort essen will. ;)

Samstag, 9. März 2013

Vegan Kaffeklatsch #1 oder Mandelmuffins mit Pflaumen-Füllung

Mein erster Beitrag zum Vegan Kaffeklatsch! Endlich, ich hatte es mir lange vorgenommen :) Mehr dazu könnt ihr hier erfahren.


Ihr kennt das sicherlich:
Zum mitnehmen sind Cupcakes leider etwas schlecht, das Topping hält sich selten auf seinem Platz und wenn man ankommt sehen sie überhaupt nicht mehr so schön aus wie sie mal waren...
Das ist oft mein Problem, da ich meistens meine Backwerke irgendwohin, zum Beispiel zu Freunden oder in den Park, mitnehme.
Also werden's nur Muffins, ohne Topping. "Aber irgendwas muss doch da noch dazu!", denke ich immer. Jetzt versuche ich das erste Mal meine Muffins zu füllen. 
Und siehe da! - es schmeckt super, war ja zu erwarten ;)
Seit Ewigkeiten steht ein Glas Pflaumenmus bei mir rum, das ich mal geschenkt bekommen habe. Damit war die Füllung gefunden!
Eigentlich wollte ich etwas mit Erdnussbutter machen. Erdnussbutter! *schmacht*
Aber passt zu Erdnussbutter Marmeladenfüllung (irgendwann wird auch das mal ausprobiert)? Ich war mir da nicht so sicher, was meint ihr? 
Gerade in dem Moment lacht mich das Mandelmus an. Also gut, dann werden's Mandelmuffins! ;) Und was seh ich da neben dem Mandelmus? Zuckerrübensirup. Gut, kommt der auch noch mit rein. Hab ich noch nie gemacht, aber es hat den Muffins einen ganz eigenen, super leckeren, anderen Geschmack gegeben! Wer mehr Mandel schmecken will, lässt den Sirup weg und ersetzt ihn durch 2 El Zucker.
Köstliches Ergebnis; innen sind die Muffins schön matschig und weich und außen haben sie eine feste Kruste, so lieb ich's! Und einfach zu machen sind sie auch noch! ;)


yummy & fine!

für die Muffins (12 Stück):
3/4 Cup Sojamilch 
2 Tl Apfelessig
1/4 Cup Mandelmus
1/3 Cup Öl
1 El Zuckerrübensirup
1 Tl Bittermandelextrakt
1 Cup Mehl
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
40g Mandeln, gehackt
für die Füllung: 
ca. 12 El Pflaumenmus oder andere Marmelade

*Herd auf 180°C vorheizen und Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.
*Sojamilch mit Apfelessig mischen und gerinnen lassen.
*In einer großen Schüssel Mandelmus, Öl, Zurckerrübensirup und Bittermandelextrakt glatt rühren.
*Sojamilchmischung zugeben und gut vermischen.
*Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen, über die nassen Zutaten sieben und das Ganze glatt rühren.
*Förmchen zur Hälfte mit Teig füllen. 2 Tl Pflaumenmus darauf setzen und nochmals Teig darüber geben, die Förmchen sollten zu 2/3 gefüllt sein.
*Jetzt ca. 23-25 min ab in den Ofen. Stäbchenprobe machen (aber nicht gerade da, wo das Mus ist) ;)
*Auf einem Küchengitter komplett auskühlen lassen.

zum Verzieren:
12 El Plaumenmus
gehobelte Mandel

*ca. 1-2 Tl Mus auf den Muffins verteilen und mit Mandelhobel bestreuen.

Donnerstag, 7. März 2013

Blumenkohlcurry mit Walnüssen

Dieses Curry ist göttlich! 
Blumenkohl zuhause und du weißt nicht, was tun damit?
Dann ist das hier genau richtig! Außer dem Blumenkohl brauchst du kaum etwas frisches und es sind nur sehr wenige Zutaten.
Premiere für mich- das erste Mal, dass ich Naturtofu eingelegt habe. Normalerweise mag ich Naturtofu nicht so gerne, okay, das könnte daran liegen, dass ich ihn bis jetzt noch nie vorher mariniert habe... Ab jetzt wird sich das ändern! Was so ein bisschen Sojasauce und Ingwer ausmachen! Ich habe den Tofu ca. 8 Stunden vorher eingelegt, so hat er die Aromen der Marinade richtig gut angenommen. Es reichen aber auch 20 min. Das Ergebnis wird besser, je länger ihr den Tofu marinieren lasst.
Ich habe leider viel zu selten frischen Koriander zuhause. Aber diesmal musste ich zugreifen und ein 1/2 Bund für dieses Curry "verbrauchen".


für den Tofu:
400g Naturtofu, fest
6El Sojasauce
5 El Wasser
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
Salz
1 Tl Pfeffer

*Den Tofu in ca 1-2 cm große Stücke schneiden.
*Ingwer fein würfeln.
*Für die Marinade Sojasauce und Wasser vermischen, Ingwer zufügen und Knoblauch durch eine Knoblauchpresse pressen und zugeben. Mit ordentlich (!) Salz und Pfeffer würzen. Tofu zugeben und im Kühlschrank so lange wie möglich (mindestens 20 min) marinieren lassen.
Weiter geht's unten!

für das Curry(für 4 Personen):
3 El Olivenöl
1 Kopf Blumenkohl
80g Walnüsse (schmeckt auch ohne oder mit weniger)
150g Tk-Erbsen
1 Dose Kokosmilch
1-2 El Currypulver
Salz
Pfeffer
2 El Öl für den Tofu

on Top: 
50g Kokos-Chips
1/2 Bund Korianderkraut

für den Reis:
250g Basmatireis
500ml Wasser 
Salz

*Erbsen auftauen lassen. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen teilen.
*Koriander abbrausen, trocken schütteln und Blätter abzupfen.
*Walnüsse grob hacken.
*Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten.
*Für den Reis: Wasser salzen, den Reis zugeben. Aufkochen lassen und auf ausgeschalter Herdplatte garen.
*Öl in einer großen Pfanne/Wok erhitzen, Blumenkohl und Walnüsse darin ca. 6 min unter Wenden kräftig anbraten.
*Mit Currypulver bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kokosmilch angießen, aufkochen lassen und Erbsen zugeben. Ca. 4 min köcheln lassen.
*Tofu im Sieb abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Tofu darin kross anbraten und unter das Curry geben.
*Das Curry mit Reis anrichten und mit Kokoschips und Koriander bestreut servieren.


Vegan Wednesday, die Erste

Schon lange vorgenommen- nun endlich geschafft! Mein erster Beitrag zum Vegan Wednesday (mehr darüber bspw. hier ), der nun schon zum 30. Mal statt findet.
Mein freier Tag hat's möglich gemacht. 


Wunderbar, lange (so lange, wie ein Frühaufsteher eben schlafen kann) ausschlafen, ein leckeres Frühstück genießen und ab raus- bei einem einmaligem Wetter ein Muss! 
Mein Frühstück ist jedoch eher ein Seelen-Heiler für den Winter. Der Brei macht sich ganz toll wenn man morgens noch bei Minusgraden mit dem Fahrrad raus muss. Er wärmt wohlig von innen und macht satt. Dazu gibt's meinen heiß geliebten Obstsalat.


Ayurvedischer Hirsebrei mit Obstsalat

Netterweise ließ mein Freund seine Hausarbeit schleifen um mit mir raus an die frische Luft zu kommen -es blieb ihm wohl kaum etwas anderes übrig, bei diesem einmaligen Wetter... ;) Also ab aufs Radel geschwungen und eine Fahrradtour gemacht... Ob ihr's glaubt oder nicht, ich hatte sogar fast schon das Gefühl Sonnenbrand zu bekommen (okay, ich bin auch sehr anfällig...), aber das ist immerhin schon was ;)


Da hat sich die neue lila Sonnenbrille schon total gelohnt! *freu*

Zwischendurch wurde noch ganz unspektakulär Banane, Schokolade und Joghurt geschnaust. 


Aromatisches Blumenkohl-Curry mit Basmatireis

Beim Abendessen wurde sich nochmal der Bauch richtig voll geschlagen, richtig lecker und ruck-zuck fertig. Das Rezept gibt's hier.
Und nun geht's mit Sonne im Herzen und gutem Essen im Bauch ins Bett. Pläne für morgen (bzw heute) sind schon gemacht.

Sonntag, 3. März 2013

Schwarz-Weiß-Torte mit Kardamom und Himbeer-Sahne

Kardamom im Kuchen- ja, und es schmeckt verdammt lecker! Unbedingt ausprobieren!
Die Torte habe ich für meinen Opa zum 75. Geburtstag gebacken, also durfte es nichts allzu Ausgefallenes sein und sollte natürlich auch den restlichen Gästen schmecken. 
Der helle Boden hat etwas nach Marzipan geschmeckt (ich habe keine Ahnung warum) und hat sehr gut mit dem Kardamom-Schokoboden harmoniert.
Naja, was soll ich sagen? Erst einmal habe ich meinen Mund gehalten und nicht gesagt, dass die Torte vegan ist. Und -oh Wunder- keiner konnte glauben, "dass man da ja echt keinen Unterschied schmeckt". nach der ganzen "Und wie machst du das so ganz ohne Milch und Ei?"-Fragerei (ihr kennt das sicher) musste ich das Rezept auch rausrücken.
Eigentlich habe ich die Torte improvisiert, aber sie hat so gut geschmeckt dass ich sie euch nicht vorenthalten will :) 
Der Kuchen ist für eine Springform von 26 cm Durchmesser gedacht.


für den dunklen Tortenboden:
400ml kohlensäurehaltiges Wasser
320g Mehl
110g Zucker
60g Kakaopulver
60ml Rapsöl
5g Backpulver
5g Natron
1 Tl Bourbon-Vanille oder 2 Vanillezucker
4 Kardamomkapseln 
1 Prise Salz

*Den Ofen auf 180°C vorheizen.
*Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Natron sieben.
*Zucker, Vanillemark und Salz unterrühren.
*Kardamomsamen aus den Kapseln nehmen und in einem Mörser klein reiben und zum Mehl geben.
*Wasser, Öl und Mehl mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.
*Eine Kuchenform (26cm Durchmesser) einfetten bzw mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen. 30 min im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen.
*Komplett auskühlen lassen und einmal in der Mitte Teilen, sodass 2 Kuchenböden entstehen.

für den hellen Tortenboden:
300g Mehl
200g Zucker
6 Tl Backpulver
100g Margarine
200ml Sojamilch

*Den Ofen auf 200°C Ober- & Unterhitze vorheizen.
*Alle trockenen Zutaten mischen.
*Margarine und Sojamilch nach und nach in kleinen Mengen zugeben und verrühren.
*Eine Springform mit Backpapier auskleiden und den Teig hineingeben, glatt streichen und 25-30 min backen.
*Stäbchenprobe machen!
*Nachdem der Kuchen komplett ausgekühlt ist teilt ihr ihn einmal in der Mitte. 
Ihr braucht nur einen der beiden Böden, den anderen könnt ihr einfach so schnabulieren (ich habe etwas Marmelade drauf geschmiert- total lecker!).

zum Zusammensetzen:
10 El Himbeer-Marmelade (oder eine andere Beeren-Marmelade)
60-100g fein gehackte Pistazien 
300g aufschlagbare Sahne (z.B Soyatoo)
1-2 Päckchen Sahnesteif
1/2 Tl Bourbon-Vanille
2-4 El Puderzucker (je nachdem, wie süß ihrs mögt)

*Pistazien in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Abkühlen lassen.
*Sahne nach Packungsanweisung mit Sahnesteif aufschlagen. Kurz bevor die Sahne fertig ist die Vanille und nach Belieben den Zucker zugeben.
*Den unteren dunklen Tortenboden mit der Hälfte der Marmelade bestreichen, die Hälfte der Pistazien darauf verteilen und ebenfalls die Hälfte der Sahne gleichmäßig darüber streichen.
*Einen der beiden hellen Tortenböden darauf legen, etwas fest drücken.
*Nun wie beim ersten Tortenboden den Rest der Marmelade, Pistazien und Sahne darauf schichten.
*Mit dem oberen dunklen Tortenboden abschließen und festdrücken.

für die Ganache:
150g gehackte Zartbitter-Kuvertüre 
80ml Sojacuisine 
*nach Wunsch: gehackte Pistazien zum Garnieren

*Sahne im Wasserbad erwärmen, fast kochen lassen. Kuvertüre zufügen und in der Sahne schmelzen lassen bis sie sich mit der Sahne verbunden hat. 
Statt einer Ganache kannst du die Torte auch nur mit geschmolzener Kuvertüre überziehen, diese kann aber beim anschneiden der Torte brechen und das ganze wird nicht mehr so schön aussehen wie eine Torte mit Ganache :)