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Freitag, 12. April 2013

Mangold-Quiche

Mal wieder eine Quiche, wie ich sie liebe! ;)
Diesmal habe ich mich an einem Trauma versucht: Mangold! Dieses Gemüse, das ein bisschen aussieht wie eine Mischung aus Spinat und Lauch. Einmal hat meine Mutter mal eine Quiche damit gemacht und ich fand's wirklich... sagen wir nicht lecker ;)
Ein paar Jahre später nun ein neuer Annäherungsversuch. Und siehe da! Mangold schmeckt ja lecker! :D Diese Tarte ist nur zu empfehlen, auch für Mangold-Hasser. 
Richtig lecker ist das Pesto in der Füllung. Achtet darauf, das in euerm Pesto kein Parmesan enthalten ist. Selber machen ist natürlich super aber auch von Alnatura oder Bio-verde gibt's veganes Pesto.


Mürbeteig(für eine 28cm-Tarteform):
200g Mehl
125g Margarine
1/2 Tl Salz
1-2 El Wasser
Fett für die Form

*Mehl und Salz mischen, die Margarine in Stückchen darauf setzen und am besten mit dem Knethaken ordentlich verrühren. 1 El Wasser zugeben. Es dauert etwas länger, bis sich alles verbindet aber nicht zu voreilig mehr Wasser dazu gießen! Wenn nötig noch etwas Wasser angießen und alles zu einem glatten Teig kneten. Es sollten kaum noch Margarine Stückchen zu sehen sein.
*Die Form einfetten und mit dem Teig auskleiden. Für ca. 30 min kalt stellen. Ofen nach 15 min vorheizen. Nun könnt ihr euch schonmal der Füllung widmen.
*Wenn euer Teig genug gekühlt hat könnt ihr ihn für ca. 8 min vorbacken. 

Mangold-Parprika-Füllung:
1 Mangold
1 große rote oder gelbe Paprika
ca. 6-8 getrocknete Tomaten in Öl
1 Päckchen Soja Cuisine
2-3 El Pesto verde (VEGAN! z.B. von bio-verde oder Alnatura)
1 Tl Basilikumkräuter
1 Prise Muskatnuss
Salz
Pfeffer
1/2 Tl Chilipulver (wer mag)
oder Kräuter der Provence
3-4 El Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne

*Mangold in ca. 2 cm breite Streifen, Paprika in ca. 3 cm lange Streifen schneiden. Gemüse mit wenig Wasser in einem kleinen Topf köcheln lassen, bis es bissfest, also noch nicht ganz gar ist (im Ofen wird's ja noch mal gebacken).
*Getrocknete Tomaten aus dem Öl fischen und in ca. 0,5-1 cm breite Streifen schneiden.
*Sojacuisine mit Pesto und Basilikumkräuter verrühren und KRÄFTIG salzen und pfeffern. Noch ne Prise Muskatnuss dazu. Wer mag gibt dem Ganzen noch etwas Pepp mit Chilipulver oder anderen "Scharfmachern". Kräuter der Provence passen aber auch.
*Das Gemüse und die getrockneten Tomaten auf dem vorgebackenen Teig gleichmäßig verteilen (achtet darauf, das die getrockneten Tomaten nicht so sehr herausragen, sonst verbrennen sie). Die Sojacuisinemischung darüber gießen und mit Kernen bestreuen.
*Im vorgeheizten Backofen ca. 25-30 min backen. 
Besonders lecker dazu ist ein frischer Salat. Bon appétit! :)

Freitag, 29. März 2013

Rote-Bete-Feigen-Tartelettes

Ich weiß nicht, was in letzter Zeit los ist, aber Tartes sind für mich gerade der Hit! Sie kommen schön warm aus dem Ofen (mein Bedürfnis nach Wärme kennt schier keine Grenzen bei dem miesen Wetter IM MÄRZ -.-), man braucht keine ausgefallenen Zutaten und kann eigentlich immer alles drauf hauen, was man an Gemüse (für herzhafte) oder Obst (für süße) zuhause hat. 
Ich könnte ewig nur Tartes essen. Vielleicht mache ich ja mal eine Blog-Woche in der es nur Tartes gibt :D mh...
Aber nun Schluss mit den Spinnereien!
Diese Tartelettes kommen etwas eleganter daher und sind leckere Hauptspeise auch für die Feiertage. Unkompliziert, macht aber ganz schön was her. Feigen sind für mich außerdem etwas besonderes, es gibt sie nicht oft. Und wenn an Ostern mal die ganze Familie da ist kann man das auch mal ausnutzen. Also extra im Feinkostladen vorbei geschaut und Feigen gekauft.
Um noch mehr Zeit zu sparen kann man anstatt Mürbeteig einfach TK-Blätterteig benutzen. Dazu den Blätterteig auftauen lassen und in 4 Rechtecke schneiden (wenn nötig noch etwas ausrollen) und in die Förmchen drücken. Anschließend fortfahren wie unten beschrieben. Ich bin aber einfach ein Mürbeteig-Fan ;)



für die Tartelettes (4 Stück à 10cm Durchmesser):
200g Mehl
100g Margarine
1 Prise Salz
2-3 El Wasser

*Mehl mit Salz mischen und die Margarine in Stückchen darauf setzen. Ordentlich mit den Knetharken verrühren und vorsichtig das Wasser zugeben. Möglichst kurz kneten, solange bis alles gut vermischt, aber noch krümelig ist. Nun mit den Händen einen glatten Teig aus den Krümeln kneten. 
*Teig mit kalten, angefeuchteten Händen in die Förmchen drücken. Anschließend mit einer Gabel einstechen, damit sich beim Backen keine Luftbläschen bilden. 30 min kalt stellen.
*Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 5-7 min vorbacken.

für die Füllung:
15g Walnüsse
2-3 Knollen Rote Bete, vorgekocht
3 Feigen
1 Päckchen Sojacuisine
2-3 Tl Feigensenf (oder normaler Senf)
1 El gehackte Minze
1 Tl Meerrettich (wer mag)
Salz 
Pfeffer

*Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten.
*Rote Bete in Streifen oder Stücke schneiden und die Feigen je nach Größe in sechs oder acht Stücke teilen. 
*Sojacuisine mit Minze, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer auf Meerrettich steht gibt noch etwas Meerrettich dazu. Die Mischung über die vorgebackenen Tartelettes gießen und das Gemüse (beziehungsweise Obst :D) gleichmäßig hinein drücken, sodass es Teilweise von Sojacuisine bedeckt ist. Nun ab in den Ofen: bei 190 °C Ca. 25 min backen, herausnehmen und 5 min stehen lassen. 
*Vorsichtig aus der Form nehmen und beispielsweise mit Salat servieren. 
Lasst es euch schmecken :)

Freitag, 15. März 2013

Marokkanisches Gemüse mit Couscous

Ich mag Süßes im Gemüse. Trockenfrüchte ganz besonders. Heute sind's Rosinen geworden. 
Das Rezept geht ruck-zuck und schmeckt super. Mit vielen Gewürzen bekommt es einen ganz tollen marokkanischen/orientalischen Geschmack. Leider war ich noch nie in Marokko, aber so oder so ähnlich stelle ich mir das Essen dort vor ;)
Lange habe ich keinen Couscous mehr gemacht! Es wird höchste Zeit...



für das Gemüse (für 2-3 Personen):
1 Fenchel
3 El Rosinen
2 El Öl
3 Möhren
1 El Puderzucker
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
100-200ml Wasser
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlener Koriander
1/2 Tl Kreuzkümmel, gemahlen
1 El Tajine Marrakesch
Salz
Chilipulver
etwas schwarzer Sesam
evtl. 100g Natursojajoghurt
evtl. 2 Pide-Brote,getoastet

100g Couscous
300 ml Wasser
1-2 Tl Couscousgewürz

*Fenchel in ca 0,5-1cm dicke Streifen schneiden. In einem kleinen Topf mit etwas Wasser bissfest garen.
*Rosinen in etwas Wasser einweichen.
*Möhren und Paprika in dünne, ca. 5cm lange Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne/Wok erhitzen und Möhren darin ca. 5 min anbraten, mit Puderzucker bestäuben und karamellisieren lassen. Paprika und Wasser zufügen und das Gemüse bissfest köcheln lassen.
*In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um den Couscous. Couscous mit kochendem Wasser übergießen und 10-15 min ziehen lassen. Mit Couscousgewürz abschmecken.
*Fenchel und Rosinen zufügen und köcheln lassen bis alles gar ist.
*Mit den Gewürzen und Salz abschmecken.
*Gemüse mit Couscous servieren und mit schwarzem Sesam bestreuen. Wer mag kann noch etwas Naturjoghurt und das frisch getoastete Pide-Brot dazu reichen.
Fühlt euch wie im Urlaub! ;)

Sonntag, 10. März 2013

Gewinnspiel-Beitrag für Mucveg oder Linsen-Mango Curry

Mein Beitrag für das Gewinnspiel von Mucveg: "Mein allerliebstes Leibgericht aus..." kommt hier:
Es stammt aus dem Juni Heft 2011 des Magazins "Köstlich Vegetarisch". Auch als Veganerin lohnt es sich immer wieder die Zeitschrift zu kaufen! Ich kann sie nur empfehlen. Die Hefte beinhalten tolle Rezepte, neue Ideen, schöne Bilder, praktische Tipps und Tricks und "Wissenswertes rund um die vegetarische Ernährung" von Dr. Markus Keller.

Es war wirklich, wirklich schwer ein Rezept zu finden, von dem ich behaupten kann, dass es mein Lieblingsrezept ist. So etwas habe ich eigentlich gar nicht. Außerdem koche/backe ich selten wirklich nach Rezept. Ich hole mir gerne Inspiration in Kochbüchern, die Gerichte variiere ich dann jedoch je nach meinen Vorlieben und je nach dem, was ich zuhause habe bzw. was weg muss. So geht's bestimmt vielen :)
Ich war jedoch begeistert als ich dieses Rezept gefunden habe. Es ist eine Art Grund-Anleitung für ein leckeres Curry. Ein paar andere Gemüsesorten hinzugefügt, ein paar Gewürze ausgetauscht und schon entsteht ein anderes, leckeres Curry. Wie bereits erwähnt sind Currys meine Leidenschaft. Ich kann sie immer und in tausenden Variationen essen!

Mein (Lieblings)rezept: Linsen-Mango-Curry mit Bamatireis
Für mich ist dieses Curry eine Sommererinnerung. Mango, Kokos, frischer Koriander-mmmh! Das erste Mal -ich weiß es noch genau- habe ich es meiner Mutter zum Geburtstag gekocht.
Draußen, unter blauem Himmel, strahlender Sonne und mit Familie schmeckt's nicht nur göttlich, sondern bleibt auch eine schöne Erinnerung. Ich hoffe, es bleibt euch auch so (wegen des tollen Geschmacks) in Erinnerung ;)
Dieses Curry mit indischer Note geht schnell (ca. 30 min) und man braucht kaum ausgefallene Zutaten. Es ist ein wenig wie Dahl und meiner Meinung nach braucht man mit der Paprika nicht zu sparen. Auch bei den Gewürzen habe ich fast das doppelte genommen.
Das Rezept ist für 4 Personen ausgelegt. wir haben es allerdings auch zu dritt gepackt ;)

Achtung: hat Sucht-Gefahr! ;)

Ihr braucht (für 3-4 Personen):
60g Zwiebeln 
2 Knoblauchzehen
200g rote Paprika (kann meiner Meinung nach noch etwas mehr sein)
1 walnussgroßes Stück Ingwer
200g Basmatireis
Salz
2 El Öl (am besten Kokosöl)
200g rote Linsen 
1/2 Tl gemahlener Koriander
1/2 Tl Kurkuma
1/2 Tl gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Tl Zimt
500ml Gemüsebrühe
200ml Kokosmilch
1 reife Mango (ca. 500g)
1/2 Bund Koriander
50g Kokoschips oder -raspel

*Zwiebeln, Knobi und Ingwer schälen und fein hacken. 
*Paprika in feine Streifen schneiden.
*Basmatireis mit ca. 400ml gesalzenem Wasser zum Kochen bringen, aufkochen lassen, Deckel auflegen und bei ausgeschalteter Herdplatte ca. 15 min ausquellen lassen.
*Inzwischen Öl in einem Topf oder Wok erhitzen. Zwiebeln, Knobi und Ingwer zugeben und bei mittlerer Hitze 1-2 min unter Rühren anschwitzen.
*Paprika, Linsen, Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel und Zimt zugeben. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und ca. 15 min köcheln lassen.
*Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden und ca 1-2 cm groß würfeln. 
*Koriander abbrausen, Trocken schütteln, Blätter abzupfen, einige zum Garnieren beiseite legen, den Rest grob hacken. 
*Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften.
*Mangowürfel (bis auf einige zum Garnieren), Koriander und Hälfte der Kokoschips unter das Curry rühren und mit Salz und den übrigen Gewürzen abschmecken.
*Mit Reis anrichten und mit Mango, Koriander und Kokoschkas garniert servieren.



Es ist ein wenig schwer Essen zu fotografieren wenn es so gut riecht und man es eigentlich sofort essen will. ;)

Donnerstag, 7. März 2013

Blumenkohlcurry mit Walnüssen

Dieses Curry ist göttlich! 
Blumenkohl zuhause und du weißt nicht, was tun damit?
Dann ist das hier genau richtig! Außer dem Blumenkohl brauchst du kaum etwas frisches und es sind nur sehr wenige Zutaten.
Premiere für mich- das erste Mal, dass ich Naturtofu eingelegt habe. Normalerweise mag ich Naturtofu nicht so gerne, okay, das könnte daran liegen, dass ich ihn bis jetzt noch nie vorher mariniert habe... Ab jetzt wird sich das ändern! Was so ein bisschen Sojasauce und Ingwer ausmachen! Ich habe den Tofu ca. 8 Stunden vorher eingelegt, so hat er die Aromen der Marinade richtig gut angenommen. Es reichen aber auch 20 min. Das Ergebnis wird besser, je länger ihr den Tofu marinieren lasst.
Ich habe leider viel zu selten frischen Koriander zuhause. Aber diesmal musste ich zugreifen und ein 1/2 Bund für dieses Curry "verbrauchen".


für den Tofu:
400g Naturtofu, fest
6El Sojasauce
5 El Wasser
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
Salz
1 Tl Pfeffer

*Den Tofu in ca 1-2 cm große Stücke schneiden.
*Ingwer fein würfeln.
*Für die Marinade Sojasauce und Wasser vermischen, Ingwer zufügen und Knoblauch durch eine Knoblauchpresse pressen und zugeben. Mit ordentlich (!) Salz und Pfeffer würzen. Tofu zugeben und im Kühlschrank so lange wie möglich (mindestens 20 min) marinieren lassen.
Weiter geht's unten!

für das Curry(für 4 Personen):
3 El Olivenöl
1 Kopf Blumenkohl
80g Walnüsse (schmeckt auch ohne oder mit weniger)
150g Tk-Erbsen
1 Dose Kokosmilch
1-2 El Currypulver
Salz
Pfeffer
2 El Öl für den Tofu

on Top: 
50g Kokos-Chips
1/2 Bund Korianderkraut

für den Reis:
250g Basmatireis
500ml Wasser 
Salz

*Erbsen auftauen lassen. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen teilen.
*Koriander abbrausen, trocken schütteln und Blätter abzupfen.
*Walnüsse grob hacken.
*Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten.
*Für den Reis: Wasser salzen, den Reis zugeben. Aufkochen lassen und auf ausgeschalter Herdplatte garen.
*Öl in einer großen Pfanne/Wok erhitzen, Blumenkohl und Walnüsse darin ca. 6 min unter Wenden kräftig anbraten.
*Mit Currypulver bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kokosmilch angießen, aufkochen lassen und Erbsen zugeben. Ca. 4 min köcheln lassen.
*Tofu im Sieb abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Tofu darin kross anbraten und unter das Curry geben.
*Das Curry mit Reis anrichten und mit Kokoschips und Koriander bestreut servieren.


Dienstag, 26. Februar 2013

Zitronenrisotto mit Campignons und Austernpilzen

Lecker, lecker sämiges Risotto! Hier mal mit spritziger Zitrone, abgelehnt an ein Rezept aus dem Magazin "Schrot und Korn".
Dann liegen bei mir noch Austernpilze und Champignons rum...  die kommen auch noch dazu! Das Chiliöl gibt dem ganzen einen leckeren, scharfen Kick.
Risotto muss man mit etwas Gefühl machen und aufpassen, dass es nicht anbrennt. Im Grunde ist es aber ein einfaches Rezept.
Tipp: Nicht mit den Zitronen sparen! Sauer macht lustig! ;)


für das Risotto(4 Personen):
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
6 EL Olivenöl
300 g Risottoreis
ca. 1 l heiße Gemüsebrühe
100 ml trockener Weißwein
½ rote Chilischote
3 Thymianzweige
2 unbehandelte Zitronen
Salz, Pfeffer
50g Margarine

*Schalotte und Knoblauch fein hacken. In 2 El Öl anschwitzen, Reis hinzufügen und mitschwitzen bis er glasig ist. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
*Ein viertel der heißen Gemüsebrühe angießen, unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen. Restliche Brühe nach und nach angießen und einkochen lassen, gelegentlich umrühren. Achtung, nicht anbrennen lassen! Solange damit fortfahren bis der Reis al dente ist.
*Chilischote fein hacken. Thymianblätter abzupfen. Chili und Thymian in restlichem Öl einlegen.
*Zitronenschale von beiden Zitronen abreiben und eine Zitrone auspressen.
*Margarine in das Risotto geben und darin schmelzen lassen. Zitronenabrieb und Zitronensaft ebenfalls hinzugeben.
*Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

für die Pilze:
300-400g Campignons und Austernpilze
1/4 Tl Chilipulver
3 Thymianzweige
Salz
Pfeffer

*Pilze in 1cm breite Streifen schneiden und in einer Pfanne mit Öl anbraten. 
*Chilipulver hinzufügen und scharf anbraten. 
*Thymianblätter abzupfen.
*Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

für das Chiliöl:
*Chilischote fein hacken. Thymianblätter abzupfen. Chili und Thymian in restlichem Öl einlegen.

**Das Risotto mit Pilzen und Chiliöl servieren. Dazu passt ein Feldsalat. 

Gemüsesuppe nach Mama

Mit etwas Warmen im Bauch lebt es sich bei dem miesen Wetter draußen gleich viel besser! Wahres Soul Food.
Diesmal eine einfache, schnelle Gemüsesuppe ohne "Tamtam". 
Wer mag kann sich noch etwas Räuchertofu dazu anbraten. Bei meiner Oma gab's immer Apfelmus und süße Pfannkuchen zur Gemüsesuppe-tolle Kombination! Ich hatte keine Zeit um Pfannkuchen zu machen aber für die Suppe hat's gereicht! ;) Mit einem Schnellkochtopf geht das ganze schneller, ein normaler Topf tut's aber auch.
Ihr könnt das Gemüse beliebig variieren - perfekt um alle Reste zu verbrauchen!
Der eine mag die Suppe etwas dickflüssiger, der andere mit viel Sahne usw. 
Ihr könnt dieses Grundrezept schnell verändern, ganz wie ihr es gern habt!



für die Suppe:
1 Zwiebel 
2 El Öl
3 Kartoffeln
3 Möhren
2 Stangen Lauch
3 Stängel Staudensellerie
1 Liter Gemüsebrühe
1/2 Päckchen Sojasahne (je nachdem, wie sämig ihr die Suppe mögt)
Salz 
Pfeffer
Sojasauce
Sonnenblumenkerne nach Belieben

*Das Gemüse waschen, Kartoffeln, Möhren und Staudensellerie in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Lauch halbieren und in 1-2 cm breite Streifen schneiden.
*Die Zwiebel würfeln und in Öl in einem (Schnell-)Kochtopf andünsten. Kartoffeln und Möhren hinzugeben und 3 min mit anschwitzen.
*Restliches Gemüse und Gemüsebrühe zugeben. Das Gemüse nun köcheln lassen, bis es gar ist.
*Nun kann der Pürierstab gezückt werden! Zu dem pürierten Gemüse die Sahne angießen. Eventuell, wenn euch die Suppe zu dickflüssig ist, noch etwas Gemüsebrühe dazugeben.
*Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken.
*Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
*Suppe noch heiß mit Kernen bestreut servieren. Dazu passt Brot und gebratener Räuchertofu. 
Guten Appetit! :)

Auberginen-Aprikosen-Ragout mit Safranreis

Ein Gericht, dass ganz schön was her macht, nicht nur optisch. Geeignet um Gäste zu beeindrucken, macht aber nicht viel Arbeit! 
Die Kombination von Gemüse mit Trockenobst ist mein Steckenpferd. Ich mag diese leichte, natürliche Süße, die sie dem Gericht verleihen! Wer's nicht allzu süß mag nimmt nur 100-150g Aprikosen. Aber ich kann nur die Variante mit der vollen Dosis empfehlen ;)
Eigentlich steh ich nicht so sehr auf Zwiebeln, aber lasst euch nicht von ihnen abschrecken, mir hat's auch sehr gut geschmeckt, die Zwiebeln sind nicht sehr geschmacksintensiv ;)
Die kleinen Kerne aus dem Granatapfel zu bekommen braucht zwar ein wenig Übung aber irgendwann geht's immer schneller ;) Die leichte Säure passt perfekt, auch beispielsweise zu einem Feldsalat!
Wer keinen Safran zuhause hat kann ihn auch weg lassen. Die Orangen geben dem Reis eine leckere fruchtige Note.
Ach, warum beschreibe ich hier so ausschweifend wies schmeckt? Kocht's einfach, dann wisst ihr, was euch entgangen wäre! ;)
Es reicht für 4 Personen und dauert ca. 50 min. 


für das Ragout:
600g Auberginen
Salz
400g Zwiebeln
3 El Öl
200g getrocknete Aprikosen
400ml Gemüsebrühe
2-3 Tl Paprikapulver
2-3 Tl gemahlener Kreuzkümmel
1 Tl Cayennepfeffer
2 Tl gemahlene Zimtblüten
2 El Granatapfelsirup (kann auch weggelassen oder durch Agavendicksaft ersetzt werden)
2 Zweige Thymian
40g grob gehackte Walnusskerne
1 Granatapfel

*Auberginen waschen, in 2 cm dicke Scheiben schneiden und würfeln. MIt 1-2 Tl Salz bestreuen und beiseitestellen. 
*Die Zwiebeln schälen, würfeln und im Öl glasig dünsten.
*Auberginen abbrausen und mit Küchenpapier kräftig ausdrücken, dann zu den Zwiebeln geben und 5 min mitschmoren.
*Aprikosen inzwischen klein schneiden, zum Gemüse geben und ebenfalls 5min mitschmoren. Die Brühe zugeben, aufkochen lassen und den Deckel auflegen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 min köcheln lassen, bis alles weich ist. Den Deckel abnehmen und offen einkochen, bis alles sämig ist. Wers nicht so sämig mag, lässt das sein.
*Jetzt erstmal dem Reis widmen! (siehe unten)
*Ragout mit Paprikapulver, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Zimtblüten und Granatapfelsirup würzen und mit Salz abschmecken.
*Thymian abbrausen und Blättchen hacken.
*Granatapfel halbieren und die Kerne herauspulen -Achtung, kann spritzen und ist ne verdammte Arbeit! - sucht euch einen Gehilfen der die Küche vollsaut, dann seid ihr aus dem Schneider ;)
*Das Ragout  und Safranreis mit Thymian, Walnusskernen und Granatapfelkernen bestreut servieren.
-Genießen-

für den Reis:
1/4 Tl Safranfäden
1-2 El warmes Wasser
300g Basmatireis
1 El Öl
700ml Wasser
1 Lorbeerblatt
2 Tl abgeriebene Bio-Orangenschale 

*Safranfäden im Mörser zerkleinern, mit 1-2 El warmem Wasser vermischen und etwas ziehen lassen. 
*Reis im heißen Öl glasig dünsten, dann 700ml Wasser dazugießen. Aufkochen lassen, Salz und Lorbeerblatt zugeben. Bei ausgeschalteter oder sehr niedriger Herdplatte ca. 13 min ausquellen lassen. Nach 5 min die Safranflüssigkeit zugeben.
*Vor dem Servieren die Orangenschale unter den Reis mischen.

Freitag, 8. Februar 2013

Wintergemüsecurry mit Kartoffeln (Werde-Glücklich-Rezept!)

Dringendes Bedürfnis nach einem Essen, das von innen wärmt und glücklich macht?
Aber nichts Frisches zuhause?
Dann ist dieses Curry genau das richtige! Viel muss ich nicht sagen- obwohl ich es könnte- denn dieses Gericht spricht für sich. Ohne großes planen- fangt einfach an! Es kann auch ergänzt werden z.B. passt Sellerie oder Kürbis auch sehr gut.
Sieht nach vielen Zutaten aus, die hat man aber meistens zuhause :)



5 festkochende Kartoffeln
1 große Süßkartoffel
2 große Pastinaken 
4 Möhren
1 Zwiebel
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Chili
2 El Öl
1-2 Tl Currypulver
150 ml Gemüsebrühe 
1 Dose Kokosmilch
150 g TK-Erbsen
1/2 Tl Koriander, gemahlen (optional 1/2 Bund gehackten frischen Koriander)
1/2 Tl Kardamom, gemahlen
2 Messerspitzen Zimt 
Salz
1 El rote Currypaste
Chilipulver
4 El Cashew-Bruch
4 El Kokos-Chips

Zuerst die Schnippel-Arbeit:
Kartoffeln, Süßkartoffel und Pastinaken schälen und in ca. 2-3 cm große Würfel schneiden.
Möhren ebenfalls schälen und in ca. 6 cm lange und 0,5 cm breite Streifen schneiden. 
Zwiebel und Ingwer fein würfeln, Chili ggf entkernen und ebenfalls fein würfeln.
Öl im Wok oder einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel, Ingwer und Chili darin kurz anbraten. Kartoffeln und ca. 100ml Gemüsebrühe hinzugeben und 7-10 min Köcheln lassen.  Danach Süßkartoffel, Pastinaken, Currypulver und restliche Gemüsebrühe zugeben und weitere 5 min bei geringer Hitze köcheln lassen. 
Nun Möhren, Erbsen und Kokosmilch zugeben. Das Curry solange köcheln lassen, bis das Gemüse gar aber noch bissfest ist (Süßkartoffeln werden schnell zu einer Pampe).
Das Curry nun mit mit Koriander, Kardamom, Zimt, Salz, Chilipulver und Currypaste abschmecken.
Währenddessen in einer Pfanne ohne Fett zuerst die Cashewkerne und dann die Kokoschips anrösten. 
Das Gemüse-Curry in einer Schale bestreut mit Cashewkernen und Kokoschips (optional noch mit gehacktem Koriander) servieren und glücklich werden! :)

Dazu passt Curry-Joghurt:
beliebig viel Naturjoghurt (ungesüßt!) mit roter Currypaste nach Geschmack verrühren und zu dem Curry servieren.

Rote Currypaste findet man im Bioladen z.B. von Sanchon. Sanchon hat auch eine große Auswahl an anderen Currypasten, Aufstrichen oder sehr leckeren Soßen. Meist sind sie alle vegan. 

Donnerstag, 7. Februar 2013

Walnuss-Pfannkuchen mit Möhren-Lauch-Füllung und Minz-Dip

Ist das nicht bei jedem eine Kindheitserinnerung? Pfannkuchen!! Das isst doch jedes Kind gerne, oder? Ich weis noch, dass ich es früher- und heute!- geliebt habe, wenn es Pfannkuchen gab. Einerseits deftig, mit Schnittlauch oder Ähnlichem im Teig, andererseits süß mit Marmelade, Samba (wie ich immer gerne sage, das Öko-Nutella) oder Zimt-Zucker! Oder mit kleinen Apfelstückchen direkt im Teig eingebacken!
Kurzum - ich liebe Pfannkuchen! (Mir fällt gerade auf dass ich so was fast bei jedem Rezept schreibe, mhhh... :D )
Un heute hatte ich mal wieder Lust drauf. Diesmal deftig! Und weil wir noch Lauch, Möhren und solchen Kram haben werden die mal sofort für die Füllung verwendet! Ihr könnt einfach das Gemüse nehmen, das ihr zur Hand habt. Wurzelgemüse passt hier sehr gut.
Das Gericht reicht für 8 Pfannkuchen mit Füllung. Ob davon nun 4 Personen satt werden oder nicht, hängt von euch ab ;) Lasst euch nur gesagt sein: das ist ein Rezept bei dem meine Familie gesättigt (ja, sie sind sehr gute Esser :D ) und mein Freund sogar begeistert war (Zitat: "Erst dachte ich; mh, viel Gemüse, aber dann hats super geschmeckt"), und das muss wohl was heißen ;)
Ein wenig Fingerspitzengefühl gehört immer zu Pfannkuchenteig, ich mache ihn sowieso ohne Rezept einfach nach Augenmaß, daher ist das hier ein wenig schwierig ;) 
Und dann kommt das Backen! Ich bin immer froh, wenn ich es schaffe einen Pfannkuchen zu wenden ohne dass er kaputt geht ;)

Ich habe jedes Mal eine endlose Diskussion mit meinem Freund, ob ich denn nicht Eierkuchen meine. Wie auch immer, ob ihr nun lieber Palatschinken, Pfannkuchen, Eierkuchen oder wie auch immer bevorzugt - hier ist das Rezept:


für den Pfannkuchenteig:
250g Mehl
150g gemahlene Hasel- oder Walnüsse
300ml Sojamilch
ca. 200 ml Wasser + mehr
3 Tl Backpulver
Salz
Öl zum Backen

Mehl, gemahlene Nüsse, Salz und Backpulver vermischen und Sojamilch mit einem Schneebesen solange unterrühren, bis kaum noch Klümpchen vorhanden sind. Nun noch etwas Wasser nach Gefühl nachgießen, bis ihr einen sehr geschmeidigen Teig bekommt. Er sollte vom Löffel laufen. 
Den Teig nun 30 min Ruhen lassen. Währenddessen könnt ihr euch schonmal dem Gemüse widmen.
Danach eine Pfanne erwärmen und ein wenig Öl darin erhitzen und eine Kelle Teig hineingeben. Wenn der Teig einigermaßen gestockt ist könnt ihr den Pfannkuchen umdrehen. Von beiden Seiten gold-braun backen und auf einem Teller im Backofen bei 50°C warm halten. So nun vorgehen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Für die Gemüsefüllung:
2 große Stangen Lauch
1 Knollensellerie
5 Möhren
2 Petersilienwurzeln oder Pastinaken
Gemüsebrühe
2 El Currypulver
Salz
Pfeffer

Auf ans Gemüse schnippeln! Lauch, Möhren, Knollensellerie und Pastinaken in ca. 6cm lange und 0,5 cm dicke Streifen schneiden. Wok oder große Pfanne mit 2 El Öl erhitzen und zuerst Sellerie und Pastinaken ca. 2 min andünsten, danach Möhren und zugeben und das Gemüse mit 1 El Currypulver bestreuen und nochmals ca. 5 min dünsten. 200ml Gemüsebrühe zugießen und Lauch hinzufügen, kurz aufkochen lassen, Deckel drauf und Herdplatte entweder ganz aus oder sehr niedrig stellen.
Kurz vor dem servieren nochmals aufkochen und mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken.

für den Dip:
300g Naturjoghurt (ich habe noch etwas veganen Sauerrahm untergemischt)
ein paar Blätter Minze nach Geschmack
Kräutersalz
Pfeffer
*Minze hacken und mit dem Joghurt glatt rühren. Kräftig salzen und pfeffern.

außerdem 
3 El Walnusskerne, grob gehackt
*Kerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Pfannkuchen auf einem Teller mit Gemüse füllen, halb umklappen und mit den Nüssen bestreuen. Dazu gibt´s Minz-Dip! Und nun rein ins Vergnügen :)

Sonntag, 3. Februar 2013

Gefüllte Paprika Variante Nr 2

Hier nun wie versprochen die 2. Variante der gefüllten Paprika. Ich liebe Rosinen und hau sie wenns geht überall rein! Noch ein bisschen Curry und Kokos dazu- schon bin ich glücklich! ;)



ihr braucht:
100g rote Linsen
3 Möhren
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 El Öl
1-2 El Puderzucker
3-4 El Rosinen oder Cranberries
3 El Kokosraspel
100ml Gemüsebrühe
1 Päckchen Sojasahne
1/2- 1 Tl Currypulver
Salz 
Pfeffer
4 Paprika
3 El gehackte Cashewnüsse
200g Tomatensoße

200g Reis

*Zunächst die Linsen mit der doppelten Menge Wasser ca. 10 min im Topf köcheln lassen.
Die Rosinen in Wasser einweichen.
*Inzwischen Möhren grob raspeln und Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin ca. 2 min dünsten. Die Möhren dazu geben, mit Puderzucker bestäuben und unter gelegentlichem Rühren 5min karamellisieren lassen (vielleicht müsst ihr noch etwas Öl dazu geben). 
*Nun gekochte Linsen, Kokosraspel, Gemüsebrühe und die abgetropften Rosinen dazu geben und ordentlich mischen. Die Sojasahne nach und nach dazugeben (vielleicht benötigt ihr nicht das ganze Päckchen, machts nach Augenmaß und Vorliebe). Mit Currypulver, viel Salz und Pfeffer abschmecken.
*Die Cashewnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. 
*Die Paprika waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Hälften mit der Füllung füllen und in eine große Auflaufform legen. 
*Die Tomatensoße darüber geben und mit Cashewnüssen bestreuen. Für ca. 20 min bei 190°C ab in den Ofen. 
*Währenddessen könnt ihr schonmal den Reis kochen.
*Paprikahälften auf dem Reis servieren und genießen :)

Dienstag, 29. Januar 2013

Gnocchi mit Rote-Bete-Salbei-Creme

Irgendwann -habe ich mir fest vorgenommen!- mache ich nochmal Gnocchi selber! Aber bis ich dafür mal genug Zeit habe... (naja, ihr kennt das!) ...solange tun's auch die leckeren Fertig-Gnocchi z.B. von Pasta-Nuova. 
Dazu gibt's heute Rote-Bete-Salbei-Creme, die, solange man schon vorgegarte Rote Bete hat, auch recht schnell geht. 
Winter = Knollen- und Wurzelzeit! Und da ich versuche so einigermaßen mit dem Gemüse zu kochen, das saisonal (und regional) ist, stehen Wurzelgemüse in letzet Zeit sehr oft auf dem Speiseplan.




Rote-Bete-Salbei-Creme:
2-3 El Kürbiskerne
500g vorgekochte Rote Bete
2 El Olivenöl
1 Tl Paprikapulver
1 Tl scharfes Paprikapulver oder 1/2 Tl Chilipulver
6 Blätter frischer Salbei
5 El Natursojajoghurt
4 El Sojasahne
Salz
Pfeffer

2 Packungen Gnocchi
wer mag: Meerrettichcreme aus dem Glas

*Zuerst die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. 
*Nun die Rote Bete in Würfel schneiden und eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen. Darin die Rote Bete nun ca. 5 min anbraten. Die Kürbiskerne, das Paprikapulver und Salbei hinzugeben  und weitere 5 min unter Rühren erhitzen.
*Das Ganze in ein großes Gefäß geben und mit dem Joghurt und der Sojasahne zu einer cremigen Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
*Die Gnocchi nun entweder kochen oder in Margarine anbraten. 

Beides zusammen servieren und mit gehacktem Salbei und gerösteten Kürbiskernen bestreuen. Wer mag kann noch einen Klecks Meerrettich dazu geben (Achtung, nicht der mit Sahne). Guten Appetit :)

Montag, 28. Januar 2013

Gefüllte Paprika Variante 1

In letzter Zeit gibt es bei mir erstaunlich oft Linsen! Naja, warum nicht, wenn sie gut schmecken? ;) Wie immer wird sonntags Tatort geguckt und die Batterien können  noch etwas aufgeladen werden. Da darfs auch mal etwas aufwendigeres geben... Das meiste für dieses Gericht hat man sowieso zuhause und in der Zeit, in der die Paprika im Ofen sind kann man noch schnell einen leckeren Salat machen und die Küche aufräumen (zugegeben, den Part übernimmt meistens jemand anderes) :D ;)
Dies ist nun die etwas deftigere Variante (mein Freund steht drauf) es folgt noch eine zweite, für die dies eher orientalisch mögen (so wie ich). Das Gericht ist für 4 Personen gedacht.



Es ist schwer ein schönes Foto zu machen wenn man alles lieber sofort essen würde! ;)

Variante Nr 1 (die deftige):
100g Rote Linsen
100g Sojagranulat
2 große Möhren
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
4 Paprika
1 Flasche Passata Rustika (750ml)
Chilipulver
Paprikapulver
Salz
Pfeffer
1 Prise Zimt
4-6 El Öl
etwas Gemüsebrühe
3 El gehackte Cashew- oder Sonnenblumenkerne

ca. 200g Reis

Zunächst die Roten Linsen mit der doppelten Menge Wasser gar kochen (dauert ca. 10 min), das Sojagranulat nach Packungsanweisung einweichen und die Möhren grob raspeln. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein würfeln und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 2 El Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin ca 3 min andünsten. Möhren dazu geben und weitere 4min anbraten (ggf. müsst ihr noch mal etwas Öl dazu geben). Das Granulat inzwischen abgießen, ausdrücken und zu den Möhren geben. Nun gekochte Linsen, Frühlingszwiebeln und ca. 100 ml Gemüsebrühe ebenfalls in die Pfanne geben. Ungefähr die Hälfte der Passata dazu gießen und mit Chilipulver, Paprikapulver, Zimt, (viel) Salz und Pfeffer abschmecken. Weiterhin auf niedriger Flamme garen. Eure Füllung ist nun recht fest (durch die Linsen), wer mag kann aber auch etwas mehr Passata oder Gemüsebrühe dazu geben. 
In einer Pfanne ohne Fett die Nüsse rösten.
Nun die Paprika halbieren und den Strunk und die Kerne entfernen. Die Paprikahälften mit der Linsenpampe füllen und in eine große Auflaufform legen. Den Rest der Passata darüber gießen und die Paprika mit den gerösteten Cashewkernen bestreuen. 
Jetzt für 20-30 min (je nachdem, wie knackig ihr eure Paprika mögt) bei 190°C in den Ofen.
Während die Paprika im Ofen schmoren könnt ihr den Reis kochen.

Die Paprika mit dem Reis servieren- guten Appetit! :)

Dienstag, 22. Januar 2013

Möhrencurry mit Cranberries und Kichererbsen

Mh, Currys! Es gibt kaum etwas besseres! Sie gehen schnell, machen glücklich und satt und sind gesund. Außerdem braucht man eigentlich kein Rezept und kann sie beliebig variieren! Einfach alles rein, was weg muss! Eine super Gemüse-Verwertung! Abgerundet werden sie bei mir mit Gewürzen, Trockenfrüchten, Nüssen oder Tofu. Außerdem mache ich Currys immer im Wok ;) Probiert's einfach aus- kann gar nicht schief gehen!
Es gibt verschiedene Arten von Currys; Thai-, indische, malaysische und japanische Currys.
Dazu gibt's bei mir meistens Basmatireis, Hirse, Quinoa oder einfach leckeres Naan-Brot.




ihr braucht (für 4Personen):
2 El Öl
3 El getrocknete Cranberries
1 große Zwiebel
1 walnussgroßes Stück Ingwer
600g Möhren
1 gelbe und 1 rote Paprika 
1 Glas Kichererbsen (240g)
2 Äpfel 
1 El Zitronensaft
2 Tl Puderzucker
1 Tl Currypulver
100 ml Orangensaft
150-200 ml Gemüsebrühe
Salz 
Pfeffer
6-8 El Natursojajoghurt
Schwarzer oder heller Sesam

Basmatireis

*Die Cranberries mit warmen Wasser überbrühen. 
*Die Zwiebel würfeln und den Ingwer ebenfalls sehr fein würfeln oder reiben. 
*Die Möhren in ca. 0,5 cm breite und 6 cm lange Streifen, Paprika in etwas dickere Streifen schneiden.
*Nun könntet ihr den Basmatireis aufsetzten, keine Sorge, der bleibt lange warm!
*Das Öl in einem großen Topf oder im Wok erhitzen, Zwiebeln und Ingwer darin ca 3 min anschwitzen. Die Möhren dazugeben und mit Puderzucker und Currypulver bestäuben. Unter gelegentlichem rühren ca 3-5 min karamellisieren lassen.
*Cranberries abgießen und mit Paprika, Orangensaft und Gemüsebrühe zu den Möhren geben und bei mittlerer Hitze ca. 15 min im halb offenen Topf köcheln lassen.
Kichererbsen abtropfen und Äpfel in ca. 0,5 cm dicke Streifen schneiden. Beides zugeben und weitere 5 min garen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
*Das Curry mit dem Reis auf einen Teller geben, mit Joghurt beträufeln und den Sesam darüber streuen.
Dazu passt rote Currypaste (z.B. von Sanchon).


Guten Appetit! :)

Montag, 14. Januar 2013

Süßkartoffel-Kartoffel Gratin mit Walnusskruste

Verdammt kalt draußen, aber dieses Gratin kommt schön warm aus dem Ofen. Ein leckeres Winter-Rezept. Süßkartoffeln sind etwas wahnsinnig tolles! 
Los, auf ans Kartoffeln schälen! ;)


Gratin:
500g Kartoffeln
500g Süßkartoffeln
500g  Kohlrabi
300 ml Soja-Sahne
2 El getrockneter Majoran (optional 1/2 Bund frischer Majoran)
1 Knoblauchzehe
Salz 
Pfeffer
Öl für die Auflaufform

Nusskruste:
80g Walnüsse
1 fein gehackte Knoblauchzehe
2 El Kräuter der Provence (oder 1/2 Bund gehackte Petersilie)
3 El Nuss- oder Rapsöl

Kartoffeln, Süßkartoffeln und Kohlrabi schälen und in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe sehr fein hacken. Wenn ihr frischen Majoran verwendet, diesen ebenfalls fein hacken. 
Den Backofen auf 200°C vorheizen und eine Auflaufform oder eine ofenfeste Pfanne mit Öl einfetten. Darin abwechselnd Kartoffeln, Süßkartoffeln und Kohlrabi dachziegelartig schichten. 
Sojasahne mit Knoblauch und Majoran verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Soße gleichmäßig über das Gemüse geben und für ca. 50 min ab in den Ofen.
Für die Nusskruste die Walnüsse fein hacken und mit Knoblauch, Kräutern und Öl vermischen. Die Nussmasse 15 min vor Ende der Backzeit über das Gratin geben.


Mittwoch, 9. Januar 2013

Linsentaler auf Lauch-Möhrengemüse mit Trockenpflaumen

Lecker, die Trockenfrüchte und das Gemüse passen hervorragend zusammen und sind eine tolle Kombination mit Linsentalern! 
Es ist zwar nicht das schnellste Gericht, weil die Linsen vorgekocht werden müssen, aber es lohnt sich! 




Linsentaler:
200g braune oder grüne Linsen
2 Möhren
1 Lorbeerblatt
700ml Gemüsebrühe
70 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Tl Currypulver
1 El Sojamehl
50 g Mehl
ca. 1 El Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
4 El Öl

Lauch- Möhrengemüse:
500g Lauch
2 Möhren
2 El Öl
70 g getr. Soft-Pflaumen
200ml Gemüsebrühe
200ml Sojasahne
1 El Zitronensaft
Salz 
Pfeffer


Dir Linsen mit dem Lorbeerblatt in der Gemüsebrühe ca. 30 min bei halb geöffnetem Deckel weich kochen. 
Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Den Lauch waschen, längs halbieren und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Möhren für das Lauchgemüse waschen, ebenfalls längs halbieren und in feine Streifen schneiden.
Linsen wenn nötig abgießen und die Hälfte der Linsen pürieren, ganze Linsen unter das Püree geben. Die Möhren für die Taler grob raspeln und mit  Zwiebeln, Knoblauch, Currypulver, Sojamehl und Mehl zu der Linsenmasse geben und mischen. Nun so viel Semmelbrösel unterkneten, bis die Masse gut zu formen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und  Taler aus der Masse formen (mit feuchten Händen geht's besser). 

Inzwischen für das Gemüse das Öl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen und die Möhren darin kurz anbraten. 100ml Gemüsebrühe angießen und bei geringer Hitze ca. 5 min garen. Den Lauch hinzugeben und weitere 5 min garen. 

Währenddessen für die Taler Öl in einer großen Pfanne erhitzen und nacheinander alle Linsentaler von jeder Seite ca. 2 min braten. 

Für das Gemüse die Pflaumen fein würfeln und mit restlicher Gemüsebrühe und Sojasahne zu Lauch und Möhren geben. Das Ganze ca. 2-3 min köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Linsentaler auf dem Gemüse servieren. 
Dazu gab's bei mir leckeres selbst gemachtes Quitten-Apfelmus.

Einfacher Lauchwok mit Möhren

Der Lauch muss weg! Auch wenn ich ihn nicht so gerne mag, er muss gegessen werden! ;) 
Hier für kommt mein aller aller "Lieblingsküchengerät" ins Spiel: der WOK! Ich kann nur jedem empfehlen, der noch keinen hat, sich einen anzuschaffen. Im Wok bekommen Currys, Gemüsepfannen usw. einen noch besseren Geschmack und nur sehr selten brennt etwas an. Ein guter Wok ist zwar schwer und nicht so günstig, aber die "Investition" zahlt sich aus und der Wok ist langlebig.
In meinem Fall war dies ein Resteverwertungs-Wok, schnell und einfach.
Ihr könnt die Gemüsearten auch variieren, Kichererbsen schmecken beispielsweise sehr gut dazu.


2 El Öl
2 große Stangen Lauch
5 Möhren 
1/2 Knolle Sellerie (optional)
200 ml Gemüsebrühe
1 El Limettensaft
1 walnussgroßes Stück Ingwer
150 ml Sojasahne
1/2 Bund frischer Koriander (hatte ich leider nicht, daher: 1 El getrocknetes Koriander-Kraut)
1 Tl Chilipulver 
Salz
Pfeffer

Basmatireis

2 El Cashewkerne

Lauch waschen und in Ringe schneiden. Möhren ebenfalls waschen und in dünne Streifen schneiden. Sellerie schälen und in würfeln.
Öl im Wok erhitzen, Möhren und Sellerie darin kurz anbraten und anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Herd ein wenig runter schalten, Deckel drauf und das Gemüse  ca. 7-10 min köcheln lassen. Anschließend Lauch hinzugeben und falls nötig, noch etwas Wasser nach gießen. Das ganze köcheln lassen, bis alles gar ist, ab und zu umrühren! 
Währenddessen könnt ihr den Reis aufsetzen.
Sojasahne, Limettensaft und den geriebenen oder sehr fein gewürfelten Ingwer zum Gemüse geben. Die meisten Sojasahnen vertragen es nicht, zu stark erhitzt zu werden. Dann flocken sie, also aufpassen :) Wenn der die Soße zu dickflüssig ist, könnt ihr  sie mit etwas Wasser verdünnen.
Verwendet ihr frischen Koriander, diesen hacken und zum Gemüse geben (alternativ: getrocknetes Kraut hinzugeben). Nun mit Chilipulver, Salz und Pfeffer abschmecken. 
Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Cashewkerne darin bei niedriger Hitze rösten. (Aufpassen, brennen leicht an!)
Reis und Wok-Gemüse auf Tellern anrichten und mit den gerösteten Cashewkernen bestreuen. 
Guten Appetit! :)